Hier die Stimme der Autorin:

 

 

 Gegensätzliche Einheit

 

Wir sind so ver-schi-eden

Und doch alle Eins.

Wir gehen gem-einsam

Und doch all-ein.

Wir verst-ehen sehr wenig

Und wissen doch alles.

Wir fühlen uns stark

Und sind doch so sch-wach.

Wir spüren uns getrennt

Und sind doch verbunden.

Wir kennen nicht das Ganze

Und sind trotzdem Alles.

 

Eliane 20.12.05

 

 

 

 

Das Seuse-Haus

 

Es seuselt der Wind,

um die Ecke des zehnten Hauses.

 

Er flüstert jeden zu

der bereit, sich zu öffnen für das Wunder.

 

Im Innern der Geist aktiv

will die feinen Ohren verwöhnen.

 

Er berührt das Gemüt des Alten

und die Seele des Kindes.

 

Der Meister-Tänzer der Worte

ist Diener des schöpferisch´ Ganzen.

 

Seine Worte, in gespitzter Form,

erheben sich aus der Norm.

 

Sie wollen berühren, begeistern, erwecken,

wollen entzücken, sind nicht verstecken.

 

Gesagtes mit Nichtgesagtem vereint

läßt Neugestaltendes erklingen.

 

Der Sausewind, fordert euch auf geschwind

zum Geistes-Tanz der Kreativität.

 

Seid die Auf-Hörer in Seusehaus,

dann gehen eure Herzen auf.

 

Eliane 4.8.06

 

 

Gelassenheit

 

Einlassen –verlassen,

lieber gelassen sein

für alles, was kommt.

 

Unvoreingenommen

den Dingen entgegen gehen,

die sich ereignen.

 

Ruhe und Achtsamkeit,

in seiner Mitte bleibend,

führen zur Gelassenheit.

 

Eliane  2.8.06

 

 

Das F-Euer-Werk

 

Far-ben-pracht - funkeln wie S-terne,

entlocken uns ein Ah und Oh,

Be-wunder-ung für den Augen-Blick,

Entzückungen für dieses Schauspiel.

 

Die Ex-plosion, aufleuchtend,

ergießt sich in alle Richtungen,

um wieder im Nichts zu verglühen.

 

Die Gedanken sind euer Werk

 als Funken in die Tat gesetzt.

Ein Feuerwerk am Nachthimmel,

erhellend und sichtbar für alle.

 

Eliane 23.7.06

 

 

 

Auf meinem Weg nach Innen

 begegne ich Gott.

Auf meinem Weg nach Außen

 begegne ich mir selbst.

 

 

 

Der Hahn

 

Noch nebelhaft der Himmel,

kurz vor dem Sonnenaufgang.

 

Die N-acht verabschiedet sich

mit ihrer Dunkelheit und Stille.

 

Schon die ersten Sonnenstrahlen

durchdringen die Nebeldecke.

 

Der Hahnenschrei hallt es durch das Tal;

er will sein schlafendes Volk wecken.

 

Symbolischer Verkünder

der Sonne und der Auf-ER-stehung.

 

Der Sieg des Lichts Christi

über die Macht der Finsternis.

 

Der Verkünder des M-or-gen,

Beginn neuen Le-bens.

 

Eliane 15.7.06

 

 

Das ErbarMeN

 

Das Erbe der Armen

nennt sich er-bar-men.

 

Die Barm-Herz-igen

berühren die Un-Glück-Seel-igen.

 

Trauer, Angst und Schrecken,

sollten nur auf-wecken.

 

Liebe im Herzen erwacht,

beleuchtet die dunkle Nacht.

 

Es nahet somit der Morgen,

abgelegt die drückend´ Sorgen.

 

Glück und Freude kann nun kommen,

die göttliche Stimme in sich vernommen.

 

Zum Dank gefaltet die Hände,

im Herzen die selige Wende.

 

Eliane 4.7.06

 

 

 

Vertikales

 

Ein Feuer wird gezündet,

der Holzscheit brennt und knistert.

Funken und Rauch steigen auf nach oben,

vertikal der Weg des Geistes,

verbindendes Element von Himmel und Erde.

 

Eliane 28.6.06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sch[n]eide-n

 

Was für Gedanken steigen in Dir auf,

wenn du das Wort Scheide hörst?

Denkst Du an die Sp-alte,

die in den weiblichen Schoß führt?

Oder an die Umhüllung für das Schwert,

dessen Klinge scharf sch(n)eidet?

 

Vielleicht kommen Dir Bilder vom Holzscheit

oder Gedankem vom Ab-schied.

Ebenso der Scheidungsrichter,

der sich entpuppt zum Schiedsrichter.

 

Wer sich ge-scheit vorkommt

ist oft von anderen geschieden.

Drum sei man lieber be-scheiden,

dann ist einem das Glück beschieden.

 

Willst du etwas unterscheiden,

bedarf es zweierlei.

Der Unterschied ermöglicht es,

das Gegensätzliche als Einheit zu verstehen.

 

Zur Va-gina gehört der Phallus,

zum scharfen Schwert die Scheide,

zum Abschied, das Wiedersehen.

 

Eliane 27.5.06

 

 

 

 

 

Der Reichtum

 

In meiner Tiefe verborgen

öffnet sich mir eine Tür.

Dort habe ich ein Rei-ch gefunden,

ein Reich in mir.

 

Ein Bewußtwerden meiner Fülle,

ein Reichtum ohnegleichen.

Schätze tun sich auf,

die zuvor verborgen.

 

 

Ein Reichtum von Har-monie und Frieden,

stahlende Freude wie ein Diamant,

Herzenwärme gleich dem roten Rubin

und tiefe Ruhe wie der klare Aquamarin.

 

Niemand kann es mir stehlen,

denn sie sind ein Teil von mir;

verborgen in der Tiefe,

und doch sichtbar für alle.

 

Eliane 31.5.06

 

 

 

 

 

 

Der Gedanken-Falter

 

 

Aus heiterem Himmel

ein Geistesblitz,

fällt sekunden-schnell

als Gedanke ein.

 

Aus dem Augenblick geboren

ent-puppt sich da ein Schmetterling.

Sein Konkon hat er verlassen,

Seine Gestalt, ein völlig neues Ding.

 

Geduld brauchte es zur Entwicklung,

bis sich entfalten konnt´ ein neues Kleid.

Nie wurde es zuvor getragen,

da erst die Reife gibt die Möglichkeit.

 

Ein Wunderwerk ist so entstanden,

die Öffnung hat es hier vollbracht.

Eine Viel-Falt anzuschauen,

aus der Entpuppung dunkler Nacht.

 

Eliane 20.6.06

 

 

 

 

 

 

Das Spiel – Das Wortespiel

die Murmel – das Steckspiel

 

Kommen Worte ins Rollen,

so wie die Murmeln,

hört man die Leute murmeln:

„Was soll das Versteckspiel?

Ein Steckspiel mit Worten?“

 

 

 

 

 

 

 

Die Welle

 

Aus dem Element des uranfänglichen Seins

rollt die W-El-Le,

Kraft ansammelnd,

immer stärker, größer werdend,

zur lebendigen Mauer aufgetürmt,

mit tosendem Geräusch,

dem Ufer entgegen.

 

Je näher das Ziel,

desto größer die geballte die Kraft,

um sich letzt-endlich zu brechen

als züngelnde Gischt

 

Eliane 27.6.06

 

 

Wo hört das Wort auf lebendig zu sein?

 

Worte, die ausgesprochen werden,

möchten sich mitteilen, berühren,

Gefühle wecken und erregen.

 

Wo sie nicht verstanden werden,

nicht auf fruchtbaren Boden fallen,

gibt es keine Re-son-anz beim Gegenüber,

um hier eine Schwingung zu erzeugen.

 

Haben die W-Orte d-Ort ihre Leb-end-igkeit verloren?

 

Wenn ein Same auf t-rock-ene Erde fällt,

kann er sich nicht Gestalt-en,

Und das Geheimnis seiner Schönheit nicht entfalten.

 

Das Wort „IST“, denn ALLES IST aus ihm entstanden -

Ein Werk-Zeuge göttlich(t)er Kraft.

Erst die eigene Lebendigkeit in sich,

läßt auch das Wort lebendig werden.

 

Eliane 27.6.06

 

 

 

 

 

Die Haus-Auf-Gabe

 

 

Das Haus ist meine Umhüllung,

Es ist sichtbar in der Welt.

Nicht immer als innere Erfüllung

Wenn die Gedanken verstellt.

 

Den Anderen gerecht zu werden,

Muss ich das von mir erwarten?

Das kann ich nicht als Aufgabe sehen,

Und führt mich bestimmt nicht in den Eden-Garten.

 

Diese Art des Gedanken-Hauses

Möchte ich viel lieber verlassen.

Mein wahres Inneres finden,

Und keine Energien für Nichtigkeiten verprassen.

 

Somit sehe ich meine Aufgabe

Mein wirklich(t)es Selbst zu finden.

Es ist meine Haus-Auf-Gabe,

Sich nicht mehr an Normen zu binden.

 

Durch mein neues Gedanken-Ge-wand

Kann mein Haus sich wandeln.

Mein Himmelreich sich in mir spannt

Und ich kann durch mein Selbst frei handeln.

 

Eliane 17.4.06

 

 

 

 

Tatwort

 

Wie ist das mit dem Tun?

Muß man sich da ein Bein ausreißen?

In der Stille liegt doch die Kraft;

Kann man vielleicht beides verbinden?

 

Das ist ein genialer Gedanke,

das ist doch ein Wort.

Laß uns so zur Tat schreiten,

laß uns zum Täter der Worte werden.

 

Bewegung aus der Stille –

Die stille Bewegung -

Gezeugt daraus den Gedanken,

gebärt es das lebende Tat-Wort.

 

Eliane 3.5.06

 

 

 

 

Der Tod des Vaters

 

 

Das Bedürfnis nach Anlehnung,

das Suchen nach Halt und beschützender Geste,

nach ausdruckstarker Bestimmtheit,

das zielgerichtet Sicherheit gibt.

 

So sucht der Sohn nach der väterlichen Kraft,

die ihm dieses vermitteln kann.

Er sucht nach seinem Vor-bild

und ist zugleich des Vaters Ab-Bild.

 

Schmerzhaft und leer

fühlt sich der Sohn in seinem Innern,

da sein Vater in ihm gestorben.

Der geistige Tod,

die Erstarrung des kreativ Schöpferischen.

Wo ist der Er-zeuger aller Gedanken, aller Ideen,

die in die Tat gesetzt werden möchten?

 

Der An-trieb des ewig Seienden,

gibt den zündenden Funken.

Die Öffnung innen, und das Tun im außen

Als verbundene Einheit,

lassen den Sohn und Vater wieder auferstehen,

denn der eine ist des anderen E-ben-Bild.

 

Eliane 5.5.06

 

 

 

Die Wabenpracht

 

Aus einem quadratischen Rah-men

entspringt ein Kunstwerk ohnegleichen.

 

Ein Bienenvolk hat ihre Waben

als Sechs-Eck dicht an dicht gestaltet.

Dieses Wachs-ge-Bilde ist die Präzision

von etwas Unnachahmlichen.

 

Diese kleinen Licht-Arbeiter

sammeln unentwegt den Blütenstaub.

Das Ergebnis in dem Sex-Eck

ist der leck-ere, süße Honig.

 

                                               Eliane 10.5.06

 

 

Der Gelähmte

 

Zuvor ein Leben der Bewegung, der Lebendigkeit.

-         -         Eine Selbstverständlichkeit –

Dann, ein Schicksalsschlag, der alles verändert.

-         -         Gelähmt –

 

Kaum einer Bewegung möglich,

krampfhafter Versuch zum ersten Schritt;

Einzig die Gefühle

die Verzweiflung, die Angst, die Resignation,

die noch lebendig sind.

 

Jede innere Kraft und Wille

Lassen sich nicht auf den Körper übertragen;

Verzweifelter Akt des Gelähmten.

 

Eliane 10.5.06

 

 

 

 

 

Orientalisches Er-le-ben

 

 

Erwartungsvolle Reise,

Ins A-ben-teuer-Land.

Das Einlassen neuer Eindrücke,

Das Offensein für fremde Bilder.

 

Be-weg-ende Motive,

Bauten einer fremden Welt.

Gerüche unbekannter Gewürze

Schärfen die Sinne für das Neue.

 

Ungewohnte Klänge berühren das Ohr;

Rhythmisch bewegende Körper,

Zeigen den Tanz des Volkes,

Der Ausdruck ihrer Welt.

 

Tiefgreifende Erfahrung,

Fremd und bereichernd,

Aktiviert es die Sinne,

Erfüllt es das Herz.

 

Eliane 4.4.06

 

 

 

 

 

 

Der Stein

 

Kantig, würfelartig liegt der Stein vor mir.

Aus dem Fels geschlagen

Will er überragen.

 

Als Pf-laster-Stein

Unter seinesgleichen, Eingereiht als Weg,

Ist er unscheinbar und doch ein Glied des Ganzen.

 

Als Ein-zel-gänger

Wird er zum Stein des Anstoßes -

Oder vielleicht zum Objekt der Bewunderung?

 

Eliane 5.4.06

 

 

 

 

 

Die Hausschuhe

 

Abgestreift die staubigen Schuhe,

Hineingeschlüpft in die Haus-Schuhe,

Gibt es mir die Haus-Ruhe.

 

Alle Viere von sich gestreckt

Mich kein Kobold mehr neckt.

 

Eliane 5.4.06

 

 

 

 

Arm und Rei-ch

Sind spie-gel-gle-ich.

 

Verbindende Umarmung.

 

H-ier zählt man nicht das Geld,

Sondern die Taten von dem H-el-d.

                       

Eliane 7.4.06

 

 

 

 

Vor-her-seh-bar

 

 

Es tritt hervor,

Was doch zuvor

Vorhersehbar gewesen.

Ein geistig Wesen

Ganz un-belesen,

Kann nimmermehr verwesen.

Veränderbar in seiner Norm,

N-ich-t gebunden an die Form.

 

Eliane 11.4.06

 

 

 

 

Innen wie Außen

 

Das Innen und Außen,

Ein gespiegeltes Paar.

Es sch-eint getrennt,

Solange das Bewußtsein schläft.

 

Nichts kann in Er-schein-ung treten,

Was nicht im Geist entstanden,

Die innere Sicht in Gefühle getaucht

Erzeugt das äußere Bild.

 

Schöpfer deiner eigenen Gedanken

Trenne nicht, in Du und Ich.

Werde ein weiser Gestalter,

Und liebe alles Außen.

 

Das ist die Eh-he,

Die nicht gebrochen werden soll.

Das ist das Bündnis zwischen Gott (Geist)

Und deiner Welt (Materie).

 

Die doppelte Sicht in eins gedacht,

Die macht Euch wirklich(t) wach.

 

Eliane 11.4.06

 

 

 

 

 

 

Der erste Schritt

 

Der erste Schritt

Erweist sich manchmal als Fehl-Tri-tt.

Viel Mut, Kraft und Vertrauen gehören dazu,

Diesen Gang zu beschreiten.

 

Erfahrungen gesammelt,

Erkenntnisse gewonnen,

Lassen das Fun-da-ment stabil werden;

Dann kann man den nächsten Schritt wagen.

 

Eliane 12.4.06

 

 

 

Das Heil

 

Der All-Tag wird gekreuzigt,

Der Schmerz somit genommen,

Klarheit wird gewonnen.

 

Das Heile-Land in mir,

Nach wunde-r-reicher Wanderung.

Mein heiles Kind kann sich erfreuen,

Da der neue Tag in Sicht.

 

Eliane 12.4.06

 

 

 

 

Das Blatt und der Stift

 

Unberührt und rein,

Das weiße Blatt Papier.

Kein Kontra-st ist zu erkennen.

Vergleichbar einer Leinwand,

Wartend auf ein Er-eig-nis.

Der Stift, geführt von der Hand,

Gibt dem Blatt seine Lebendigkeit,

Durch das geschriebene Wort.

So wie der Male-r,

Der mit seinen Pi-nsel ein Bild

Durch die Farbenpracht

Auf die Leinwand bringt.

Das Eine ist ohne das Andere ausdruckslos,

Erst in ihrer Gemeinsamkeit

Entstehen neue Formen und Aus-Drücke.

 

Eliane 17.3.06

 

 

 

 

 

Da – Zwischen

 

DA oder DORT

Zwie-Lichtig,

Zwei-Schichtig.

 

DA oder DORT

Dies-seits oder Jen-seits,

Ein zerrissener Gedanke.

 

Finde den Ort DA-Zwischen

Das macht Einsichtig,

Mittig plaziert stehst du richtig.

 

Im Z-wish-en hast du den Blick

Zu beiden Seiten,

Die erweiterte Sicht zum Verständnis.

 

Eliane 19.3.06

 

 

 

 

 

Die S-Tief-el

 

Das Stiefelpaar ineinander verschlungen,

Müde der Wanderung,

Abgenutzt, verschlissen,

Viele Wege gegangen,

Staubige Straßen hinter sich gelassen.

Endlich, nach getaner Arbeit losgelöst,

Befreit von den schweißtreibenden Füßen.

 

Eliane 22.3.06

 

 

 

 

 

Der Frühlingsduft

 

Endlos lang die Winterszeit,

Erstarrt ist die Natur.

 

Eines morgens öffne ich die Tür zum Garten;

Eine leichte B-rise weht heran

Und streift mein Gesicht.

Ein Duft, den ich lange nicht gerochen,

Berührt nun meine Sinne.

Ich schnuppere,

Sauge begierig nach dem lang Vermißten.

 

Lauwarm weht der Wind des Südens,

Der Verkünder des Frühlings.

Sein Duft erregt meine Gedanken

Und erfüllt mich mit Bildern der Lebendigkeit.

 

Eliane 27.3.06

 

 

 

 

 

Die Metamorphose

 

Der Frosch,

Sehnsüchtig wartend auf seinen Befreiungskuß

Weiß tief im Innern um sein Königliches.

 

Schon hört er den Schwanengesang,

Es ist das Lied des Todes,

Der Gesang der Verwandlung.

 

Das Schwanengefieder

Öffnet sich wie eine Lotusblüte

Und es erscheint ein neues Wesen.

 

Rein und kindlich zart offenbart sich das Neue;

Der Falter der Nacht erwacht aus dem Schlaf,

Und wartet auf seine Metamorphose.

 

Eliane 29.3.06

 

 

 

 

 

Elementares

 

Erdgebunden und  hervorquellend,

Elemente verschiebend,

Öffnung sowie Verletzung.

Will ES empfangen?

Nach oben steigende Elemente,

Vom Himmel Fallendes,

Gegensätzliches sucht nach Vereinigung.

 

Eliane 29.3.06

 

 

 

 

Das Un-Persönliche Selbst

 

Un(s)ich-er-heit in mancher Lage

Sch-affe oder schaffe ich es nicht?

Aufgeworfen jegliche Frage

Die in mir die Ganzheit bricht.

 

Das „ich-Gefühl“ ist versch-wunde-n,

Die Kraft der Ent-scheidung genommen,

Nur im Außen gebunden

Ist jede Hoffnung zerronnen.

 

Wo ist das kleine „ich“ geblieben?

Wer hat d-ich mir genommen?

Wirre Gedanken haben es vertrieben

Konnte nicht mehr zu s-ich selber kommen.

 

Doch was ist mein Selbst?

Ein funktionierender Auto-mat-ismus?

Eine Persön-l-ich-keit, die sich gefällt,

In seinem anerzogenen Pessimismus?

 

Dann will ich lieber UN-Persönlich sein,

Und meinen wirk-Lichten Kern finden.

Nicht mehr re-agieren im genormten Schein

Und sich an Unzulänglichkeiten binden.

 

Will mich selbst verstanden wissen,

Wie das kleine „ich“ fun-gier-t.

Werde kein welt-l-ich-es Geplänkel missen,

In dem der wirk-licht-e Geist stagniert.

 

Das große JCH hat s-ICH gefunden

Ist Schöpfergott von s-ein-er Welt.

Als Werkzeug ist das kleine „ich“ (ein)-gebunden

Im großen Plan auf Go-tt-es Feld.

 

Eliane 13.1.06

 

 

 

 

 

Das Gehege

 

Es beschützt, es begrenzt und umzäunt.

 

Ein K-in-d braucht den Schutz,

Um behütet aufzuwachsen.

 

Ein Jug-endlich-er wehrt sich

Gegen diese Begrenzung.

 

So mancher Erwachsene baut Gehege,

Um andere einzugrenzen.

 

Reift dieser zu einem Weisen,

Schaut er über diese Grenze.

 

Dann ist er ein Weg-Weiser, der jene behütet,

Die in ihrem geistigen Gehege

Ihren Weg nach draußen suchen.

 

Eliane 1.2.06

 

 

 

 

 

 

 

Die Fliege

 

Ich lasse mich auf etwas nieder

Und putze meine zarten, fast durchsichtigen Flügel.

Meine Face-tten-Augen beobachten achtsam die Umgebung,

Ob sich mir nichts Gefährliches nähert.

Summend erhebe ich mich, angezogen vom Licht.

Aua, das ist heiß und hätte meine

Z-arten Flügel fast versengt.

Doch, was rieche ich da?

Unwiderstehlich, angezogen vom Duft, fliege ich darauf zu.

Ist das vielleicht Honig?

Sss, Sss, jetzt habe ich etwas Leckeres entdeckt

Und labe mich an der Köstlichkeit.

Aber was ist das?

Meine Beine k-leben, sind plötzlich schwer,

Meine Flügel tauchen immer tiefer ein in diese Masse.

Ich kämpfe, winde mich, will mich befreien.

Unmöglich, vergeblich!

So erstarre ich im süßen Nektar.

 

Eliane 15.2.06

 

 

 

Werk>S<Tat[t]

 

Was in der W-er-ks-tat-t wurd´ getan

Zeigt nun im Aus-maß seinen Spann.

Wer dieses umsetzt in die Tat,

Hat titan-isch-es Form-at.

 

Der Web-er ist hier schon am Werk

Sein Stoff kommt ja vom heiligen Berg.

Er legt die Hände nicht tatenlos,

Einfach faul in seinen Schoß.

 

Das Werk ist erst dann was wert,

Wenn es in die Tat ge-k-ehrt.

Das eine ist die Theorie,

Praxis führt zur Strategie.

 

Neue Must-er will er spinnen,

Will neuen Gedankengang ersinnen.

Durchflutet mit Sonnenkraft die Fäden,

So hört man ihn von jetzt ab reden.

 

Tatendrang und W-und-er-pille,

Spinnen neu sich in der Stille.

Ist daraus ein neues Kleid ge-webt,

Diese K-rea-t-ion nach außen st-rebt.

 

Wie des Königs neue Kleider,

Keiner sei dem anderen Neider.

Drum nur ein Kind erkennen kann,

Was der König hat hier an.

 

Eliane 12.2.03

 

 

 

 

 

 

Im Cerntrum

 

 

Le-ich-t-füßig wie eine Gar-z-el><le,

Leichtflügelig wie ein Sch-met[t]er-ling

So fühle Ich mich,

Du glaubst es nicht,

Tief in meinem Innern.

 

Die Sch-wing-ung der klaren Gedanken,

Gefühle des Reinen Seins,

Ein h-el><le-r Raum,

Ein neuer Le-bens-t-raum

Erweckt mich aus dem Schlaf.

 

Der Ge-san-g im L-erche-n-haus

Bereitet mir das Wunder,

Hier erkenne ICH mich wieder,

Höre har-mon-ische Lieder,

Berauschend in meinen Ohren.

 

Das Wol-ken-kuckucksheim

Ein Ort der Freude, der Liebe,

Geöffnetes Herz,

Ohne weltlichen Sch[m]erz

Läßt mich fühlen die göttlich[t]e Fülle.

 

Ich schaue nach r-echt-s und nach l-in-ks,

Schaue noch oben und unten,

Stehe dabei im Z-ent[e]r-um

Es ist das Heil-igtum,

Der K-er-n meiner eigenen Mitte.

 

Eliane 21.10.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Blüten-w-under

 

Aufgeblüht nach der dunklen N-acht,

Wenn die Sonnenstrahlen alles erwärmen.

Alle Schwere hinter sich lassen,

E-intre-ten in das Jetzt des Ent(r)zückens.

Erkennen den Augenblick des Seins,

Eine Stille gleich der Fülle.

 

Eliane 21.10.05

 

 

 

 

Rede-wendungen

 

Sp-rich-wörter wollen zeigen,

Der Sinn ist ihnen ei-gen.

 

In jeder (Rede)-Wendung

Verbirgt in sich eine geheime S-endung.

 

Nicht auf den Zeilen sollte man lesen,

In der Tiefe liegt ihr wahres Wesen.

 

Eliane 25.10.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Baum

 

 

Fest verankert in der Erde ist der Baum,

Seine Wurzeln geben ihm den Halt.

Die Krone, die sich aus dem Stamm `gen Himmel streckt,

Gibt ihm Ge-St-alt.

Diese verändert sich

Und gibt dem Baum ein neues Kleid.

 

-         Im Frühjahr das s-aft-ige Grün –

-         Im Sommer die Blüten und Früchte –

-         Im Herbst die Far-ben-pr-acht des Blattes –

-         Und im W-inter die S-ich-t auf sein Ge-rippe

Nackt,

Kahl,

W-art-end auf das neue Erwachen.

 

Eliane 26.10.05

 

 

 

 

 

Die Flora und Fa-una

 

In der Wasserwelt,

Wo der Regen vom Himmel fällt,

Hat der Bauer sein Feld bestellt.

 

Auf weiter Flur,

S-ich-t-bar die göttliche Hand „Natur“,

In jedem Ding zeigt ER Seine S-pur.

 

Flora und Fauna auf den Äckern,

Gemahlene Ähren landen beim Bäcker,

Früh-morgens hört man den W-eck-er.

 

Eliane 8.11.05

 

 

 

 

Das Kretzel

 

Was ist das?

 

Es ist f-est in der Struktur,

Aber auch schm-ieg-sam wie W-achs

In den Händen d-essen,

Der das Feuer weiß zu entzünden.

 

Es erhellt sich der Raum,

Wirft t-anz-ende Schatten an die Wand,

Es ent-z-ünde-t in uns einen Traum

In den wir uns versengen.

 

Anstatt zu wachsen wird „es“ m-in-der,

Ve-ränd-er-t dadurch seine F-or-m.

Ein z-art-er Wind-h-auch läßt es fl-acker-n,

Ab-er eine Bö bringt es zum Er-l-ösch-en.

 

Was ist das?

 

Eliane 27.10.05

 

 

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Schatt(en)Räume,

L-ich-t-er-träume,

Beide berühren ohn-end-Lich[t]es.

 

 

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Wenn ich nicht mehr suche,

Habe ich gefunden,

Ohne die Sucht kann ich gesunden,

Alles was mir kommt, wird mir munden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Meer der Liebe - a-more

 

 

Es entspringt alles L[i]eben

Aus dem Wasser.

Eine Vielheit in Raum und Zeit.

- Das Meer –

Unendliche Weite, unendliche Tiefe,

Tropfen an Tropfen verbunden zur Einheit.

 

Ständig wechselnde Gestalt,

In der Ruhe die Widerspiegelung der Sonnenstrahlen,

Oder das Aufbäumen der Winde Gewalt.

- Das Meer –

Eine Kraft in nicht fester Form,

Solange die Wärme es berührt.

 

Sein Geheimnis, versteckt in der Tiefe

Ist für viele ein verborgener Schatz,

Welches gefunden werden will.

- More - A-more

Das schöpferische(A) Mee[h]r

Gezeugt vom Geist aus dem Herzen der Liebe.

 

Eliane 15.11.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The-os Pr-aktiva

[Gottes aktive Ausführung]

 

 

Die Theo-rie ist eine (S-ich-t)-Weise,

Die erklärt, was möglich wäre bei der Erden-Reise.

 

Willst Du die D-in-ge h-ier erfahren,

Mußt Du Dich der Pr-axis nahen.

 

Um den heißen B-rei zu reden

B-ringt Dir nicht den warmen Segen.

 

Darum br-auch-st Du Dein Gefähr-t,

Die Erfahrung Dich be-l-ehrt.

 

Wenn der Körper auch geschunden,

Es gilt doch hier im Geiste zu gesunden.

 

Die göttliche Pr-axis als Heil-Thera-pi-e,

Regt an den träumenden Geist zur Pan-tas-ie.

 

The-o-rei – der Augen-blick im göttlichen Spiegel,

Panta-rei – „alles fließt“ in den Welten-tiegel.

 

Eliane 23.11.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo ich zu Hause bin

 

Gesucht habe ich mein Heim,

Gewand-er-t durch die Welt.

Geschaut in jeden Winkel

Und in das No[r]m-Ade-n-Zelt.

Die Sehnsucht trieb mich voran

Durch Dunkelheit und Licht.

Dann – im Innern –

Wie ein Wunder, welch ein S-tau-nen,

In meinem Herzen, das wohne ICH.

 

Eliane 23.11.05

 

 

 

Die Tür

 

V-erschlossene Tür,

Geöffnete Tür,

Wie das Wider und das Für.

 

Man kann e-intr-eten,

Man kann austreten,

Die Tür hält beide Möglichkeiten offen.

 

Über die Sch-welle mußt Du treten,

Das Gef-eng-nis verlassen,

Sonst nutzt Dir die geöffnete Tür nichts.

 

Die Sch-w-el><le erhebt Dich über die Norm.

 

Eliane 23.11.05

 

 

 

 

 

 

 

Der Spiegelberg

 

 

Zu Hause -

- Offene Tür -

Offen-bar ist mir nicht klar,

Wer oder was will sich mir offenbaren.

 

Bar [geistige Sohn] jeder Erkenntnis,

Die Öffnung für neues Verständnis.

 

Ich trete h-in-aus,

Ohne zu wissen was kommt.

Vertraue auf das,

Was sein wird.

 

Bar jeder Erkenntnis

N-ack-tes Verständnis.

 

Spiralförmiger Aufwärtstrieb,

Far-ben-pracht, die Ich noch nie gesehen.

Klänge, die Ich noch nie gehört,

Und ein Duft, den Ich noch nie gerochen.

 

Bar jeder Erkenntnis

Himmlisches Verständnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle S-inne sind geöffnet,

Auf-zu-nehmen, was sich zeigt.

Alle – Alles strömt in mich ein,

Eine Fülle in meinem N-Ich-ts.

 

Bar jeder Erkenntnis

Göttliches Verständnis.

 

All meine Fragen sch-allen zurück,

Die Antwort ist das Echo.

Jede Facette ein gespiegeltes Sein

Meiner eigenen Möglichkeiten.

 

Bares Verständnis

Göttliche Erkenntnis.

 

Ein-sam und All-ein

St-ehe ICH auf dem Spie-gelb-erg.

Welche Offenbarung!

 

Eliane 30.11.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Ge-Minus [Zwilling]

 

Mein Ge-minus

Jetzt erkenne Ich in Dir das Plus.

 

Wie konnte Ich die Welt be-gehen

Ohne meine andere Seite zu sehen?

 

Ger-man-us können wir uns nennen,

W-erden uns niemals mehr trennen.

 

Ein verbundenes Ge-schw-ist-er-paar

Ist in der Einheit doch der Star.

 

Drum leben wir in Germani,

Die Polarität in „Eins“ macht free.

 

Der g-er-men sprießt auf garem Acker,

 Die Sprößlinge sind echte R-ack-er.

 

Mike und Car-men sind ihre Namen,

Die aus dem Keim hier kamen.

 

Gleich einem fun-k-el-nden Ehe-stein

Ist die Sicht der beiden „E-in“.

 

Eliane 13.12.05

 

 

 

 

 

 

*  germanus (lat.) # „Bruder (Schwester) von denselben Eltern“, leiblich, echt,                   wahr, wirklich, aufrichtig

  germen (lat.) # Keim, Sprößling

  gemma (lat.) ‚ Knospe, Auge, Edelstein, Becher, Siegelring, Perle,

  carmen (lat.) # Eides-, Gebets- Gesetzesformel, Zauberformel, Weissagung,   Orakelspruch, Kultlied, Lied, Gesang, Dichtung, Gedicht, Vers.

 

 

 

 

 

Im geistigen Pfuhl wühlt unverdrossen,

Wer aus Mitgefühl in die Zeit geflossen.

 

 

*********

 

Der Krist-All,  der bedolach (hebr.)

Kann erst strahlen, wenn man erwacht.

 

 

**********

 

Es öffnet sich die Himmelspfort´

Für den, der sich auch öffnet für das Wort.

 

 

***********

 

 

Un-er-klär-lich(t),

 Aufgeklärt,

Das Hier verehrt

Ist Meiner Wert.

 

 

**********

 

 

Die Außenwelt verstehen,

 Das Innenbild sehen

 Und beides verschmelzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fantasie von Stefanie

 

 

Stefanie - Step Ani

Immer höher führen Deine Schritte,

Bis Du ganz stehst in der Mitte.

 

Gefestigtes Ani*

Kein wackeliges Fun-dame-nt,

Weil es sein An-OK-i* kennt.

 

Die Pan-tasie von Stefanie

Sich Jetzt ges-tal-tet,

Da das Ani nicht mehr spaltet.

        

-         Die Gekrönte –

Fantastische Bilder sie empfängt

Und es als Re-al-ität nach Außen hängt.

 

Eliane 14.12.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Ani (hebr.) # das ego-ist-ische „ich“

* Anoki (hebr.) # das göttliche ICH

 

 

 

 

 

Der Schneekönig

 

Verschneite Gipfel auf der Bergeshöhe,

Ein mühsamer, s-teil-er und st-einiger Weg.

Desto höher ich steige,

Um so kühler und klarer die Luft, die Gedanken.

 

Endlich, nach langer Wanderung

Öffnet sich mir der ganze Blick.

- Die Spitze des Berges -

Ein er-ho-ben-er Thron

Und darauf er-ha-ben ein König

In schneeweißem Gewand.

 

Ein ALTER Mann,

 Doch sein Augen-Blick so st(r)ahl- blau,

Daß sie mich erwärmen, erglühen.

Mein Herz, was passiert mit Dir?

Es geht in F-Lamm-en auf

Als Christ-All meiner eigenen Mitte.

 

Eliane 14.12.05

 

 

Das T-elef-on

 

Ob fern, ob nah,

Ist mir über-haupt klar

Mit wem ich tele-phon-iere?

 

Eine St-imme in meinem Ohr

Schenke ich Gehör,

Was will sie mir sagen?

 

Ein-Bild(ung) entsteht von der Person

Am anderen Ende vom Tele-Phon,

Per-sono – es tönt durch D-ich.

 

Ich höre mich h-ier selber,

Die Verbindung mor-pho(n)Gene-tisch-er Felder,

Göttlichter Widerhall im Ohrenblick.

 

Eliane 14.12.05

 

 

 

Das/der Harlekin(D)

 

Ungezwungen wie ein Kind

Darfst Du Dich gebär[d]en,

Somit stirbt das egoistische Begehren.

 

Freudvoller Tatendrang

Dein inneres Kind erwecken,

Deine Neu-gi-erde nicht verstecken.

 

Hallo, mein Har-le-kind,

Du kannst Dich selbst entdecken

Und auch die anderen necken.

 

Eliane 19.12.05

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Erz-Alte erzählt

 

Die G-esch-ich-te der Er-de,

Sie ist schon geschrieben.

In der Bib-el wird berichtet

Von der Zahl, der Sieben.

 

Der Alte, als der weise Mann,

ER er(z]hält darüber Kenntnis.

Die Meta-ph-er im Wort versteckt,

Nicht für jeden ein Verständnis.

 

Ein un-r-eifer Geist liest auf den Zeilen,

Da er die Tiefe hier nicht sieht.

Der H-inter-g-rund ist ihm verborgen

Und falsche Schlüsse er daraus zieht.

 

Am Anfang ist das Wort (Logos)

Und alles ist daraus geboren.

Wer die göttliche Kraft darin erkennt,

Wird zum König seiner Welt erkoren.

 

Eliane 5.1.06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Un-Persönliche Selbst

 

Un-s-ich-er-heit in vielen Lagen,

Sch-affe oder schaffe ich es nicht?

Aufgeworfen strittige Fragen

Die in mir die Ganzheit bricht.

 

Das „ich-Gefühl“ ist versch-wunde-n,

Die Kraft der Ent-scheidung genommen,

Nur im Außen gebunden

Ist jede Hoffnung zerronnen.

 

Wo ist das kleine „ich“ geblieben?

Wer hat d-ich mir genommen?

Wirre Gedanken haben ihn vertrieben

Konnte nicht mehr zu s-ich selber kommen.

 

Doch was ist mein Selbst?

Ein funktionierender Auto-mat-ismus?

Eine Persön-l-ich-keit, die sich gefällt,

In seinem anerzogenen Pessimismus?

 

Dann will ich lieber UN-Persönlich sein,

Und meinen göttlichen Kern finden.

Nicht mehr re-agieren im genormten Schein

Und sich an Unzulänglichkeiten binden.

 

Will mich selbst verstanden wissen,

Wie das kleine „ich“ fun-gier-t.

Werde kein welt-l-ich-es Geplänkel missen,

In dem der wirk-licht-e Geist stagniert.

 

Das große JCH hat s-ICH gefunden

Ist Schöpfergott von s-ein-er Welt.

Als Werkzeug ist das kleine „ich“ (ein)-gebunden

Im großen Plan auf Go-t><t-es Feld.

 

Eliane 13.1.06

 

 

 

 

 

 

Das Feuer

 

Hitze

Kni-stern-de Geräusche

Rauch in der Nase

Ein fl-immer-n in der Luft

Abgebrannte Stoppelfelder

Das Feuer zerstört und bereinigt

Schwarze Erde

Asche liegt darauf

Dünger für das neue Werden.

 

Eliane 14.1.06

 

 

 

 

Das Jetzt

 

Im Hier und Jetzt

Ein Augenblick der Geg-enwart

Vergangenheit und Zukunft

Sie sch-rumpf-en zu einem Punkt

Im Jetzt.

 

Alles ist möglich, alles ist offen

Ständig neuer Gedanke

Ständig neues Bild

Geboren aus mir

In das ewige Jetzt.

 

Eliane 25.1.06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Spiegel

 

Schau in den Spiegel,

Was siehst Du d-Ort?

Ist es wahr, ist es Il-lus-ion

Was sich Dir da offenbart?

 

Wo ist der Raum, was ist das Bild,

Den er Dir zeigt?

Ist es nicht ein T-Raum

Der n-immer b-leib-t?

 

Im Wort Spi(eg)el steckt das Spiel,

Das Dich in Raum und Zeit verf-ühr-t.

Es sei h-ier Dein Zi-el,

Das alle S-ich-t Dich nun berührt.

 

Eliane 25.1.06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Freuden-Feuer

 

Angezündet ist das Feuer,

Lodernde F-lamm-en züngeln ´gen Himmel.

Die Nacht ist erhellt,

Die Freude bestellt.

 

Freu(n)de reichen sich die Hände,

Und tanzen gem-einsam im Kreis.

Das Feuer in ihren Herzen,

Läßt sie zusammen sch-erz-en.

 

Die Lust und die Le-ben-digkeit

Gibt ihnen Kraft zum W-erden.

Durch Freude und Friede

Wächst das Gefühl der Liebe.

 

Heitere Ge-lassen-heit

Zünge-lnde Worte beglücken.

Sie empfangen die gött-Lichte H-euer*,

Da an-gef-acht ihr Freudenfeuer.

 

                                                              Eliane 30.1.06

 

 

 

 

 

 

* Heuer: ein alter Ausspruch für >heute<

bzw. >in diesem Jahr<.

Heuer ist der Lohn eines Seemanns.

 

 

 

 

 

 

 

Der Tropfen

 

 

Aus den Regenwolken der Nacht

Fällt vom Himmel der Tropfen

Un(d)berührt das Wasser.

Ein Farbenspiel auf seiner Haut,

Das bald als Illusion verpufft.

Rund wie ein Ball

Spiegelt sich darin das Licht

Widerspiegelnd auf der Oberfläche des Wassers

Kurz, bevor er eintaucht,

Verbindend ins Meer des EINEN

Verschmelzend zum NICHTS in das ALLES.

 

Eliane, 1.2.06

 

 

 

 

 

Der Tropfen

 

Ein Farbenspiel auf seiner Haut,

Das bald als Illusion verpufft.

Rund wie ein Ball

Spiegelt sich darin das Licht,

Widerspiegelnd auf der Oberfläche des Wassers

Kurz, bevor er eintaucht.

 

Eliane, 1.2.06

 

 

 

 

 

 

 

Dunkelheit und Licht

 

Gebunden auf der Erde in Zeit und Raum,

Verwurzelt mit ihr wie ein Baum,

Gefangen in der Illusion als Traum,

Wandelst Du Mensch im Dunkeln.

 

Kämpfend um eine bessere Zeit,

Gierend nach Macht, die alle entzweit,

Aufbäumend gegen Dein geschaffenes Leid,

Wandelst Du Mensch im Dunkeln.

 

Süchtig nach Geld und Gut,

Hassend die Fremden und eigenes Blut,

Aufpeitschend Dein Zorn und Deine Wut,

Wandelst Du Mensch im Dunkeln.

 

Ahnend, daß sich was ändern muß,

Verzweifelnd die Gedanken, ob nicht bald Schluß,

Betäubend wie der Drogenschuß

Wandelst Du Mensch im Dunkeln.

 

Durchbrechend den Schleier der Nacht,

Erleuchtet sind wenige erwacht,

Lehrend wie das Herz wieder lacht,

Weisen jene Seelen ins Helle.

 

Verankert mit der jenseitigen Welt,

Zeigend, daß Liebe alle zusammenhält,

Warnend, daß das alte Muster zerfällt,

Weisen jene Seelen ins Helle.

 

Erkennend, daß die alte Welt ist verloren,

Führend zur neuen, die nun wird geboren,

Mahnend, daß nicht alle dafür erkoren,

Weisen jene Seelen ins Helle.

 

Warnend, daß uns bleibt nicht viel Zeit,

Zeigend wie wir öffnen die Herzen weit,

Lehrend wie Körper, Geist und Seele bereit,

Zu erkennen das Licht des Schöpfers.

 

Eliane 1.8.1999

 

 

 

 

 

 

 

 

Seelenspiegelung

 

Blicke in meine Augen,

Sie sind wie ein Spiegel,

Darin erkennst Du Dein Licht.

 

ICHBINDU

Und DUBISTICH !

 

 

Höre in mein Herz

Und erspüre die Schwingung,

Das erfüllt dann auch Dich.

 

ICHBINDU

Und DUBISTICH!

 

 

Schau in Deine Seele

Sie ist wie ein Zwilling,

Darin entdeckst Du dann mich.

 

Denn ICHBINDU

Und DUBISTICH!

 

Eliane 23.11.00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GAD  - Das Glück

 

 

GAD, das seid ihr,

Die Drei und die Vier.

 

Im Walzertakt (3/4) sollt ihr euch schwingen,

Den Tanz der Befreiung erringen.

 

Wenn die Sonne den Mond bescheint,

Dann ist männlich und weiblich vereint.

 

Daß König und Königin sich finden,

Daß Feuer und Wasser sich binden.

 

Laßt beides im Innern vereinen,

So kann der göttliche Same keimen.

 

Von irdischen Fesseln sich löse,

Vereinen das Gute und das Böse,

 

Die Synthese im Geiste verstehen,

Dann werdet den Kegel ihr sehen.

 

Eliane 3.3.2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gad (hebr.) # Glück, Jupiter, Koriander.

 

 

 

 

 

Luzifers Reigen

 

Umwinden, entzweigen,

Zur Erde sich neigen,

Das ist Luzifers Reigen.

 

Begehren, verwehren

Und darunter leiden,

Das ist Luzifers Reigen.

 

Verachten, umnachten,

Klare Gedanken vermeiden,

Das ist Luzifers Reigen.

 

Betören, verschwören,

Mit Prunk sich bekleiden,

Das ist Luzifers Reigen.

 

 

Eliane 30.9.2001

 

 

 

Honigsüße Worte

 

Teufel und Dämonen

Gilt es zu entthronen.

Werdet wie die Drohnen,

Mit Honig wird man Euch belohnen.

 

Schmeckt die Süße aller Worte,

Sie klingen wie Pianoforte.

Der Genuß der edlen Sorte

Öffnet Euch die Himmelspforte.

 

Bienenfleißig in den Waben

Solltet köstlich Euch dran laben.

Es sind reine Gottesgaben,

Die wir alle in uns haben.

 

Eliane, 7.2.02

 

 

 

 

 

Wunder-Same(s)

 

 

Aus dem Wasser nun gezogen,

Überquert den Regenbogen,

Vertikal jetzt angehoben

Ist die Achse ausgewogen.

 

Wundersame Lichterquellen

Die den Geist Dir nun erhellen,

Strömen ein in sanften Wellen,

Keine Stunde hört man schellen.

 

Die Karten sind jetzt neu gemischt,

Anhaftendes nun erlischt.

Auf dem Trocknen ist der Fisch,

Wahrlich jetzt wird aufgetischt.

 

Öffne Deinen regen Geist

Das Wissen aus der Tiefe speist.

Ewig ist es Dir verheißt

Zu offenbaren, was Du weißt.

 

Eliane   10.2.02

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosenrot und lilienweiß

 

 

Hast Dich der Liebe ganz verschrieben,

Geöffnet das Siegel Nummer sieben.

Kraftvoll über Hürden bist gestiegen,

Auf ganzer Front galt es zu siegen.

 

Rosenrot und lilienweiß,

Mittig brennt´s  im Herzen heiß,

Hand in Hand verbundener Kreis,

Die Liebe gibt die Unschuld preis.

 

Eine Seele, die nur so gereift,

Ist mutig zu dem Bürgerstreich.

E-ben-bild-lich(t) Du dem Vater gleichst,

Zu wirken so in seinem Reich.

 

Dürstend an der Mutter Brust

Erstarkst Du nun an Lebenslust.

Abgebaut ist jeder Frust,

Von nun ab gibt es kein Verdruß.

 

Durch Vaters Rat und Mutters Liebe,

Trotzt Du gestärkt der Schicksalshiebe.

Erkannt ist Deine Heimat Wiege,

Der Glaube nun nie mehr versiege.

 

Eliane 11.2.02

 

 

 

 

Neu-Ge-St-Alter

 

Schwester, Brüder aller Sippen,

Jetzt vereint und nicht zerstritten,

Öffnet die geschlossenen Lippen,

Erfüllen wir jetzt Vaters Bitten.

 

Bauen wir gemeinsam auf,

Neues Terrain im Gotteshaus.

Gestrickt wird einmal schlicht dann kraus,

Erschaffen wir im Geistesrausch.

 

Zwölf Edelsteine trägt die Mauer,

Jeder ist ein Part von dem ER-Bauer.

Abgelegt ist jede Trauer,

Nun erblüht der göttlich Flower.

 

Zwölf Stammesväter an der Zahl,

Auf ihnen fiel die göttlich Wahl.

Sie füllen nun den Heiligen Gral,

Und gießen aus den Liebesstrahl.

 

Eliane 11.2.02

 

 

Ab-Rück-Bar

 

Das Ver-rückte und das Normale,

Das Geheime und das Verbale,

Das Gebündelte und das Verstreute,

Alles wird vereint zum „HEUTE“

 

Jetzt werden wir umneffen

Und nicht mehr nachäffen.

Den Rücken nun gekehrt,

Was zuvor man hat begehrt.

 

AB-genabelt mit eigenem Schwerte,

Da gefunden andere Werte.

Gesucht an einem verborgenen Ort,

Versteckt hat sich’s in jedem Wort.

 

Eliane 25.2.02